Das Landgericht Ingolstadt schickt einen Afghanen in die Psychiatrie

Der 21-jährige hatte letztes Jahr seinen Zimmernachbarn im Ankerzentrum in Oberstimm mit einer Schere angegriffen. Er war deshalb wegen versuchten Totschlags und Körperverletzung angeklagt. Aber er ist nicht schuldfähig und sitzt schon länger nicht mehr in Untersuchungshaft sondern befindet sich schon in einem psychiatrischen Einrichtung. Den Angriff auf seinen Landsmann hatte er zugegeben. Aber er hat bestritten, dass er ihn töten wollen. Der Afghane leidet an paranoider Schizophrenie und hat immer wieder plötzliche Wutausbrüche. Er war mit einer Bastelschere auf sein Opfer losgegangen, das aber konnte den Angriff abwehren und wurde nur leicht am Arm verletzt. (lt)

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2019-10-04T12:04:36+02:00
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