Tödliche Attacke vom Königsplatz: Anwalt legt Verfassungsbeschwerde ein

Die tödliche Attacke vom Augsburger Königsplatz wird ein Fall fürs Bundesverfassungsgericht. Der Rechtsanwalt eines der sieben Verdächtigen hat Verfassungsbeschwerde in Karlsruhe eingereicht. Er vertritt einen 17-jährigen Italiener aus Augsburg und hofft, dass dieser aus der Untersuchungshaft freikommt. Das Oberlandesgericht München hatte Ende Dezember sechs zuvor aufgehobene Haftbefehle wieder in Vollzug gesetzt. Die sechs Jugendlichen und Männer waren kurz vor Weihnachten vorübergehend freigekommen. Der 17-jährige Hauptverdächtige saß die ganze Zeit über in U-Haft. Er soll am Nikolaustag einen 49-jährigen Feuerwehrmann aus Neusäß mit einem Faustschlag getötet haben. Den anderen wird Beihilfe vorgeworfen. (az)

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2020-01-20T14:56:33+02:00
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