150.000 Euro für Polizeieinsatz bei Risikospiel des FCA II gegen 1860 München

Hunderte Polizisten waren vergangenen Sonntag im Einsatz, um das Spiel des FCA II gegen 1860 München abzusichern. Es laufen Ermittlungen gegen rund 60 Personen. Danach entscheidet sich, ob die Staatsanwaltschaft Anklage erhebt, oder nicht. Es geht vor allem um Landfriedensdbruch und Körperverletzung. Im Stadion hatten einige Löwen-Ultras außerdem Pytotechnik gezündet. Wenn sie ermittelt werden können, droht ihnen eine strafrechtliche Verfolgung und ein bundesweites Stadionverbot. Auf den TSV 1860 München könnte dann außerdem eine Strafe durch den Bayerischen Fußballverband zukommen. Derweil wehrt sich der FC Augsburg gegen Schikane-Vorwürfe des Vorstands von 1860 München: Unter anderem musste der Vizepräsident seinen Löwen-Fanschal zurück ins Auto bringen, erst dann durfte er in die Arena. Der FCA begründet sein Vorgehen mit den zuvor angekündigen Regeln bei dem Hochsicherheitsspiel. Das Ordnungspersonal habe deshalb richtig gehandelt. Rund um das Spiel hatte es viele Auseinandersetzungen gegeben, vor allem zwischen Ultras der beiden Fanlager. (dc/jeh)

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2017-10-17T07:17:14+02:00
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