Tatverdächtiger sitzt nach Messerangriff im ICE von München nach Augsburg in U-Haft

Der Mann, der in einem ICE von München nachz Augsburg, auf einen Fahrkartenkontrolleur eingestochen haben soll, sitzt in Untersuchungshaft. Dem 25-Jährigen wird versuchter Mord vorgeworfen. Er soll am frühen Sonntagabend einem 60-jährigen Schaffner bei einer Fahrscheinkontrolle unvermittelt ins Gesicht geschlagen und anschließend mehrfach mit einem Messer zugestochen haben. Der 60-Jährige wurde dabei schwer verletzt. Der Täter konnte zunächst durch ein eingeschlagenes Zugfenster in der Nähe von Althegnenberg flüchten. Er wurde aber am Montag bei Erfurt wieder in einem ICE gefasst. Ein Zugbegleiter hatte ihn aufgrund der veröffentlichen Täterbeschreibung der Polizei erkannt – ein bayerischer Polizist, der zufällig im Zug saß, nahm ihn fest. (erl/cg)

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2020-08-20T05:56:10+02:00
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