19-Jähriger arbeitet mit gefälschtem Zeugnis als Notfallsanitäter in Ingolstadt

Ein 19-Jähriger hat sich mit gefälschten Unterlagen beim Roten Kreuz in Ingolstadt beworben – jetzt ermittelt die Polizei. Die ganze Sache flog auf, als eine Jugendliche ihn wegen sexueller Belästigung anzeigte. Im Zuge der Ermittlungen stellte sich heraus, dass das Notfallsanitäterzeugnis des 19-Jährigen gefälscht und mit einem anderem Namen öffentlich auf Facebook zu sehen war. Der Mann hatte Ende Januar beim Roten Kreuz in Ingolstadt angefangen und mehrere Wochen dort gearbeitet. Nach Angaben eines BRK-Sprechers ist der 19-Jährige nach Bekanntwerden der Vorwürfe sofort entlassen worden, bei seinen Einsätzen sei niemand durch falsche Behandlung zu Schaden gekommen. Die Polizei ermittelt wegen sexueller Belästigung, Urkundenfälschung und Missbrauch von Ausweichpapieren. (cg)

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2019-04-02T10:22:54+02:00
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