Augsburg: Sex-Attacke auf Joggerin am Lech! Afghane legt Geständnis ab

Vor dem Augsburger Landgericht hat der Prozess gegen einen 24-jährigen Afghanen begonnen. Er soll vor fast einem Jahr versucht haben eine 22-jährige Studentin am Lechufer in der Nähe des Schlachthofs zu vergewaltigen.

Zum Prozessauftakt gab er zu, dass er mit der Frau Sex haben wollte. Es sei eine spontane Entscheidung gewesen, die er sich heute nicht mehr erklären könne. Laut Anklage hatte er die Joggerin von hinten angegriffen und zu Boden gerissen. Die Frau wehrte sich und konnte nach einem Kampf wegrennen. Die Polizei nahm den Mann nur wenige Tage nach der Tat fest.

Vor Gericht kamen einige Details zu dem 24-Jährigen ans Licht. So sagte er, er sei seit einigen Jahren mit einer Frau in seiner Heimat Afghanistan verlobt, die Beziehung sei aber beendet. Zu Beginn erklärte er, er habe nicht mit der Joggerin schlafen wollen. Nach einer kurzen Beratungspause mit seinem Anwalt gab er schließlich zu, dass er sexuelle Gedanken hatte, außerdem habe er 3-, oder 4-mal zu der Frau gesagt: „Ich will ficken“.  Der 24-Jährige sagte, er habe einen großen Fehler begangen. Er sei in dem Moment sauer auf sich selbst gewesen. Dafür könne er sich 100 oder 1000 Mal entschuldigen. Doch selbst das würde nicht reichen. (dc/ff)

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2018-02-22T14:11:12+01:00
HITRADIO RT1 Augsburg