Bilanz des 24-Stunden-Blitzmarathons in Augsburg Stadt und Land

Der 24-stündige Blitzmarathon ist vorbei. 9.248 Fahrzeuge wurden gemessen, 255 fuhren zu schnell. Weniger als in den Vorjahren, was laut Polizei auch am schlechten Wetter lag. Größter Temposünder war ein Autofahrer auf der B300 Höhe Kühbach: Er fuhr 59 Km/h zu schnell. Das bedeutet ein Bußgeld von 200 Euro, zwei Punkte in Flensburg und einen Monat Fahrverbot.
Die Polizei betont, dass es ihr bei der Aktion nicht ums Geld geht sondern darum, Verkehrsteilnehmer für das Thema Geschwindigkeit zu sensibilisieren. Kritiker bemängeln dagegen, dass der Blitzmarathon bislang ohne nachhaltige Wirkung geblieben ist. Während des Blitzmarathons fahren die Leute zwar langsamer, danach geben sie aber wieder Gas. Michael Haberland, Gründer des Automobilclubs Mobil in Deutschland:

Die Unfallzahlen sind in der Vergangenheit sogar gestiegen. Die Kosten des Blitzmarathons will die Polizei nicht nennen. Polizeisprecher Manfred Gottschalk sagt dazu:

In der Region wurde an rund 40 Stellen geblitzt. 105 Polizisten waren im Einsatz. Neben den Temposündern waren manche Autofahrer nicht angeschnallt oder telefonierten am Steuer. Viele wussten von dem Blitzmarathon, hatten ihn im Alltagsstress aber vergessen. (sh/mac/jeh)

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https://www.rt1.de/24-stunden-blitzmarathon-in-augsburg-stadt-und-land-24324/
2017-08-28T14:35:48+02:00
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