28 Millionen-Skandal: Augsburg muss wohl nicht die komplette Summe zurückzahlen

Im Skandal um eine mögliche Rückerstattung von 28 Millionen Euro der Stadt an den Freistaat kommt Augsburg möglicherweise mit einem blauen Auge davon. Laut AZ muss die Stadt wohl nur rund drei Millionen zurückzahlen. Die Verhandlungen zwischen Stadt und Freistaat stehen kurz vor dem Abschluss, bis Ende des Monats muss eine Einigung her. Grund ist, dass die Stadt einen Antrag auf Fördermittel für die Kinderbetreuung einen Werktag zu spät gestellt hat. Der Fehler war erst im Nachhinein aufgefallen, das Geld hatte die Stadt bereits erhalten. Oberbürgermeister Kurt Gribl hatte deshalb intensive Gespräche mit dem Freistaat Bayen geführt, um eine Rückzahlung zu verhindern. Die Gründe für die Verspätung liegen im Bereich des Jugendamtes. Die bisherige Jugendamtsleiterin musste ihren Posten räumen. (dc)

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2018-06-12T06:58:36+02:00
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