Baustopp für Polder bei Bertoldsheim wieder auf der Kippe

Die bayerische Staatsregierung stellt den bereits vereinbarten Verzicht auf den Bau von drei Poldern an der Donau infrage. Das betrifft auch den möglichen Flutpolder bei Bertoldsheim, der eigentlich bereits vom Tisch war. Nach Angaben von Umweltminister Thorsten Glauber von den Freien Wählern gelte es, Bayern überall hochwasserfest zu machen. Ob die Polder im Landkreis Neuburg-Schrobenhausen und im Landkreis Regensburg tatsächlich nicht gebaut werden sollen, sei daher wieder offen. Mit einer endgültigen Entscheidung über den Bau der Polder ist laut Glauber in ein bis eineinhalb Jahren zu rechnen. Bis dahin soll umfassend geprüft werden, wie sich die Polder auf das Grundwasser auswirken würden. Die Anwohner in Bertoldsheim befürchten durch den Bau des Polders unter anderem vollgelaufene Keller. Polder sind eingedeichte Rückhaltebecken, die bei Hochwasser geflutet werden können. (cg)

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2019-01-15T11:42:26+01:00
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