A8-Ausbau: Urteil im Millionenstreit zwischen Bund und Betreiberfirma

Im Streit um den Ausbau der Autobahn 8 zwischen Augsburg und Ulm hat der Bund auch in zweiter Instanz Recht bekommen. Er muss dem privaten Autobahnbetreiber Pansuevia keine Mehrkosten in Höhe von fast 35 Millionen Euro erstatten. Das hat das Oberlandesgericht München heute bekannt gegeben. Der Bund hatte das Unternehmen mit dem sechsspurigen Ausbau der A8 beauftragt. Heftige Regenfälle verzögerten den Bau; die Kosten liefen aus dem Ruder. Das Unternehmen beschuldigte den Bund außerdem, den schlechten Zustand der Strecke verschwiegen zu haben. Das Oberlandesgericht entschied aber, dass das Bauunternehmen solche Risiken tragen muss. Der Kläger kann sich jetzt noch an den Bundesgerichtshof wenden. (az)

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2019-02-12T14:23:26+01:00
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