Ab heute: FFP2-Maskenpflicht beim Einkaufen und in Bus und Bahn

Seit Mitternacht müssen alle ab 15 Jahren in Bayern beim Einkaufen oder im Öffentlichen Nahverkehr eine FFP2-Maske tragen. Das Problem: Die Masken sind ziemlich teuer. Deshalb will die bayerische Staatsregierung 2,5 Millionen Stück für bedürftige Menschen bereitstellen. Ausgeliefert werden die vom jeweiligen Landkreis. Das Landratsamt in Neuburg-Schrobenhausen hat eine Liste vorliegen, wer alles unter eine bestimmte Einkommensgrenze fällt. Bei uns im Landkreis sind das etwa 2000 Menschen, darunter sind zum Beispiel Arbeitssuchende, Rentner mit Grundsicherung, Asylbewerber und Obdachlose. Die FFP2-Masken werden per Post verschickt.

Als die FFP2-Maskenpflicht letzte Woche bekannt wurde, gab’s auch in der Region einen riesigen Ansturm auf die Masken. Wer noch keine hat, muss sich in dieser Woche aber keine Sorgen machen, sagt Bernd Ohlmann vom Einzelhandelsverband:

Damit sich die Menschen an die neuen Vorschriften gewöhnen können, drohen Bußgelder erst ab nächsten Montag. FFP2-Masken sollen im Gegensatz zu selbstgenähten Masken auch die Träger schützen. (lt/cg)

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2021-01-18T08:46:27+01:00
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