Ärger beim FCA-Spiel: Polizei ermittelt gegen Ultras

Die Polizei hat jetzt Details zu den Vorfällen rund um das FCA-Spiel gestern Abend bekanntgegeben. Laut Polizei war es während eines Fanmarschs vom Univiertel zum Stadion zu mehreren Zwischenfällen gekommen. FCA-Fans zündeten Böller und bewarfen damit Polizisten. An einer Haltestelle zündeten die Fans dann einen so genannten Rauchtopf. Der Rauch drang auch in eine einfahrende Straßenbahn ein, in der auch viele Kinder und ältere Menschen waren. Die Polizei stoppte alle Straßenbahnen und nahm von 120 Personen die Personalien auf. Mehrere FCA-Ultras sind laut Polizei in die Straßenbahn gestiegen, um dort Pyrotechnik und andere Gegenstände unbemerkt abzulegen. Darunter auch einen mit Sand gefüllten Handschuh – mutmaßlich um bei einer Auseinandersetzung die Schlagwirkung zu erhöhen. Auch nach dem Spiel gab es Ärger: 20 vermummte FCA-Fans versuchten Busse der Gäste-Fans anzugreifen. Die Polizei sucht jetzt Zeugen und ermittelt gegen mehrere Personen wegen Landfriedensbruch. (mac)

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https://www.rt1.de/aerger-beim-fca-spiel-polizei-ermittelt-gegen-ultras-82097/
2018-10-31T15:40:02+01:00
HITRADIO RT1 Augsburg