Aichach: Männer werfen mobiles Toilettenhäuschen um – Frau sitzt noch drin

Die 17 und 26 Jahre alten Männer kamen während des Faschingsumzugs in Griesbeckerzell auf die Idee, auch das letzte Toilettenhäuschen umzuwerfen, das noch nicht am Boden lag. Allerdings war kurz zuvor eine 27-Jährige in die Kabine gegangen und wurde bei der Aktion schwer verletzt. Deshalb standen die Männer jetzt in Aichach vor Gericht. Die Frau hatte ein Schleudertrauma und Prellungen an Rücken und Steißbein erlitten. Bis heute leide sie unter den Folgen, auch psychisch. Die Männer wollen nicht gesehen haben, dass die Frau zuvor in die mobile Toilette gegangen war. Sie hatten keine Erklärung für ihr Verhalten, entschuldigten sich und zahlten der 27-Jährigen ein Schmerzensgeld. Das Gericht verurteilte sie wegen gefährlicher Körperverletzung: Der 17-Jährige wurde verwarnt und muss 500 Euro zahlen, der 26-Jährige bekam – aufgrund einiger Vorstrafen – acht Monate auf Bewährung und muss 800 Euro zahlen. (jeh)

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2017-11-22T12:37:01+01:00
HITRADIO RT1 Augsburg