Aichacher „Schubser“ soll in Psychiatrie untersucht werden

Der sogenannte „Schubser von Aichach“ muss vorerst in die Psychiatrie. Das hat das Aichacher Amtsgericht entschieden. Der 51-Jährige soll im Bezirkskrankenhaus maximal sechs Wochen lang begutachtet werden – möglicherweise ist er schuldunfähig. Erst dann wird der Prozess gegen ihn fortgesetzt. Der Mann soll immer wieder in Aichach grundlos Passanten beleidigt und geschubst haben. Eine 76-jährige Frau sitzt seitdem im Rollstuhl. Im Prozess zeigte sich der Angeklagte alles andere als kooperativ. Er reagierte nicht auf die Fragen des Gerichts, drehte den Kopf weg, wenn sein Verteidiger ihn ansprach – und weigerte sich auch, mit dem Experten zu sprechen, der ein Gutachten über ihn erstellen sollte. (az/erl)

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2019-06-04T06:17:01+02:00
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