Neues Asylheim in Inningen: OB Gribl verlangt Klarheit und Sicherheit

In der kommende Woche sollen rund 30 Asylbewerber in die Alte Ziegelei in Inningen einziehen. Sie kommen aus dem neuen Ankerzentrum in Donauwörth nach Augsburg – dort wird es zu voll. Wie die Regierung von Schwaben mitteilte, handelt es sich bei den Flüchtlingen um Asylbewerber aus Gambia und der Türkei, die auf ihre endgültige Asyl-Entscheidung oder ihre Abschiebung warten. Insgesamt passen bis zu 90 Personen in die Alte Ziegelei. Ein Sicherheitsdienst soll rund um die Uhr für Ordnung sorgen.

Augsburgs Oberbürgermeister Kurt Gribl unterbrach extra seinen Sommerurlaub, um sich den Fragen der Presse zu stellen. Nach seinen Worten erwartet er, dass die Regierung von Schwaben den Inninger Anwohnern erklärt, wie der Betrieb einer Anker-Einrichtung abläuft und welche Auswirkungen damit verbunden sein können. Außerdem habe er bereits beim Polizeipräsidium um tatkräftige Unterstützung gebeten. Die Polizisten hätten bereits Erfahrungen im Umgang mit dem Betrieb des Ankerzentrums in Donauwörth. Dort ist es in der Vergangenheit immer wieder zu Situationen gekommen, bei denen die Polizei mit einem Großaufgebot anrücken musste. (az)

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https://www.rt1.de/ankerzentrum-fuer-augsburg-donauwoerther-aussenstelle-kommt-in-alte-ziegelei-73719/
2018-08-07T15:07:55+02:00
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