Aresinger fast von Pflegehelfer umgebracht?

Ein Pflegehelfer aus Polen steht unter Verdacht, ein Serienmörder zu sein. Er hat möglicherweise auch versucht, einen Mann aus Aresing umzubringen.

So flog der Pfleger auf

Der 36-jährige namens Grzegorz Stanislaw Wolsztajn soll einem Rentner in Ottobrunn bei München Insulin gespritzt haben, obwohl dieser kein Diabetiker ist. Der Mann verstarb. Ein zugerufener Notarzt stellte den Tod fest. Ihm kam der Fall aber komisch vor, deshalb schaltete er die Polizei ein. In der Rechtsmedizin wurden Einstichstellen am Arm und extrem niedrige Blutzuckerwerte festgestellt. Kurz darauf hat Wolsztajn laut Polizei die Tat gestanden, bei ihm seien außerdem persönliche Gegenstände des Rentners gefunden worden.

Der Fall Aresing

Die Staatsanwaltschaft steht noch ganz am Anfang der Ermittlungen, heißt es auf Anfrage von HITRADIO RT1. Bei dem Opfer im Fall Aresing soll es sich ebenfalls um einen Mann handeln. Er sei Ende August 2017 mit starkem Unterzucker ins Krankenhaus gebracht worden, obwohl auch er kein Diabetiker sei. Er konnte durch medizinische Notfallmaßnahmen gerettet werden. Und: auch er soll im Vorfeld von Wolsztajn betreut worden sein.

Suche nach Zeugen

Die Ermittler glauben, dass Wolsztajn in den vergangenen Jahren in ganz Deutschland mindestens 20 Menschen betreut hat. Es ist ungewöhnlich, dass die Ermittler seinen kompletten Namen veröffentlichen. In diesem Fall ist es laut Staatsanwaltschaft aber nötig, um möglichst alle Leute zu finden, bei denen er gearbeitet hat.

Wenn Sie Grzegorz Stanislaw Wolsztajn kennen, oder er sogar für Sie gearbeitet hat, wenden Sie sich an die Polizei München unter: 089/2910-0

(ff)

 

 

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https://www.rt1.de/aresinger-fast-von-pflegehelfer-umgebracht-58194/
2018-03-07T06:43:46+01:00
HITRADIO RT1 Augsburg