„James Bond“-Betrug bei Führerscheinprüfung in Augsburg

Zwei Männer haben in Göggingen versucht, sich mit kuriosen Mitteln durch die theoretische Führerscheinprüfung zu mogeln. Einer trug einen Knopf am großen Zeh, der andere hatte einen im Ohr. Die Polizei glaubt, dass sie sich damit Stromschläge verpassen konnten, um sich Tipps zu geben. Außerdem hatten beide ein Mikrofon um den Hals hängen, mit dem sie kommunizieren konnten. Die Männer flogen auf, als ein Prüfer mit einem Scanner nach verbotenen Gegenständen suchte. Die beiden 31- und 35-Jährigen müssen jetzt mit einer Anzeige rechnen. Dem TÜV Süd sind solche Maschen bekannt. Kriminelle haben offensichtlich den Prüfungsbetrug als lukratives Geschäftsmodell entdeckt. Für mehrere hundert Euro werden die Führerscheinprüflinge mit ordentlich Technik ausgerüstet. Mini-Kameras, Funk-Sender und Mini-Kopfhörer die im Ohr verschwinden. (ff/dc)

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https://www.rt1.de/aufwendiger-betrug-bei-fuehrerscheinpruefung-in-augsburg-62874/
2018-04-25T07:54:50+02:00
HITRADIO RT1 Augsburg