Augsburg: Prozess gegen Asylbewerber startet unter verschärften Sicherheitsvorkehrungen

Der Prozess gegen einen 26-jährigen Syrer am Augsburger Landgericht ist am heutigen Dienstag mit einem Aufruhr gestartet. Der Angeklagte bespuckte Journalisten und weigerte sich, für die Richter aufzustehen. Er musste deshalb eine Stoffhaube über dem Kopf tragen, damit er nicht weiter um sich spucken konnte. Der 26-Jährige muss bei dem Prozess ohnehin Hand- und Fußfesseln tragen und sitzt hinter einer Glasscheibe. Denn er  ist vor zwei Jahren bei einer Urteilsverkündung am Augsburger Landgericht völlig ausgerastet. Der Asylbewerber sollte fast dreizehn Jahre ins Gefängnis, weil er einem Mitbewohner in der Hurlacher Asylunterkunft ein Messer in den Hals gerammt hat. Der junge Syrer ärgert sich über das Urteil, regt sich lautstark auf, spuckt und wirft einen Schuh in Richtung Staatsanwalt. Dann rastete er völlig aus und griff nach der Waffe eines Polizisten. Laut Anklage wollte er auf Richter und Staatsanwälte schießen. Der Polizist konnte die Tat verhindern. Der heute 26-jährige Angeklagte muss sich wegen mehrfachen versuchten Mordes erneut vor dem Landgericht verantworten. (erl)

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https://www.rt1.de/augsburg-asylbewerber-wollte-im-gerichtsaal-richter-und-staatsanwaelte-erschiessen-109653/
2019-09-03T14:10:27+02:00
HITRADIO RT1 Augsburg