Augsburg: Friseurin muss Kundin Schmerzensgeld zahlen

Eine Friseurin aus dem südlichen Landkreis Augsburg muss einer Kundin Schmerzensgeld bezahlen, weil bei ihr das Blondieren schief gegangen ist. Der Fall, der jetzt mehrere Instanzen beschäftigt hat, liegt schon mehr als zwei Jahre zurück: Die Kundin wollte ihre Haare in einem hellen Blond gefärbt haben. Das Ergebnis war ihr aber zu rotblond, weshalb die Friseurin nachbesserte. Allerdings reizte das die Kopfhaut der Kundin noch mehr und ihre Haare wurden brüchig. Die Frau musste – wie sie sagte – 15 Zentimeter abschneiden und ein Vorstellungsgespräch absagen. Der Zivilprozess ging jetzt zu Ende: Die Friseurin muss ihrer Kundin 500 Euro Schmerzensgeld zahlen und die Kosten fürs Blondieren, für Spezialshampoo und für Medikamente erstatten. (az)

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2018-07-16T16:43:46+02:00
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