Augsburg: Mountainbiker findet gefährliche Bombe im Siebentischwald

Feuerwehr und Polizei sind am Mittwochmorgen wegen einer Bombe in den Siebentischwald gerufen worden. Gegen 8.45 Uhr hatte ein Mountainbiker sie in der Nähe des Kuhsees entdeckt. Es handelte sich um eine englische und noch völlig intakte Phosphorbrandbombe. Sie wurde von Sprenstoffexperte Martin Radons – der auch an der Entschärfung der Augsburger Weihnachtsbombe beteiligt war – vorsichtig in einen luftdichten Spezialbehälter gehoben, der mit trockenem Sand gefüllt war. Danach wurde die Bombe nach München transportiert, wurde um sie dort auseinanderzunehmen. Laut einer Mitteilung der Feuerwehr können solche Brandbomben schnell mit einem Feuerlöscher verwechselt werden. Wer eine solche Bombe findet, sollte sie keinesfalls anfassen oder bewegen, sondern sofort den Notruf 112 wählen. Bei einer Explosion würde im Umkreis von bis zu 60 Metern alles schlagartig brennen. Kontakt mit Phosphor kann unter anderem zu lebensbedrohlichen Verbrennungen führen. Auch das Einatmen von Phosphordämpfen ist lebensgefährlich. (jeh)

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2017-10-25T17:55:03+02:00
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