Augsburg: Vater schüttelt Baby und muss ins Gefängnis

Ein junger Vater hat sein Baby in einem Augsburger Krankenhaus so sehr geschüttelt, dass es seitdem behindert ist – jetzt muss er ins Gefängnis. Das Landgericht verurteilte den 24-jährigen Italiener heute Mittag zu siebeneinhalb Jahren. Nach Überzeugung des Gerichts hat er Anfang des Jahres im Josefinum seine sieben Wochen alte Tochter geschüttelt, weil er überfordert war. Seitdem kann sie nicht mehr selbstständig schlucken und muss über eine Magensonde ernährt werden, ihre Wirbelsäule und Teile des Gehirns sind für immer geschädigt. Angeklagt war der Vater wegen versuchtes Totschlags – verurteilt wurde er wegen gefährlicher Körperverletzung und schwerer Körperverletzung. (az)

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2018-10-02T19:17:42+02:00
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