Augsburger Bordelle werden künftig stärker kontrolliert

Rund 80 Bordelle gibt es in Augsburg – sowohl größere Einrichtungen als auch einzelne Wohnungen. Sie werden künftig von der Stadt stärker kontrolliert. Neben einer Genehmigung durch das Bauamt brauchen Bordellbetreiber jetzt auch eine spezielle Lizenz. Die gibt es nur, wenn die Zimmer der Prostituierten mit einem Alarmknopf ausgestattet sind. Zudem dürfen die Frauen nicht im selben Zimmer arbeiten und wohnen. Bordellchefs dürfen auch nicht wegen Delikten wie Menschenhandel vorbestraft sein. Die Stadt hat für die Kontrollen zwei neue Stellen geschaffen. Bei der Polizei hofft man, dass sich durch die Regeln die Arbeitsbedingungen der Prostituierten verbessern. In Augsburg leben derzeit über 600 von ihnen. (mac/ah)

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2017-11-29T15:20:38+01:00
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