Augsburger Prostituiertenmord: Ein endgültiges Urteil wird es nie geben

Mehr als 25 Jahre nach dem Mord an der Augsburger Prostituierten Angelika Baron ist der 50-jährige Stefan E. letztes Jahr in einem aufsehenerregenden Prozess zu lebenslanger Haft verurteilt worden. Er ist jetzt überraschend im Gefängnis gestorben – deshalb wird es in dem Prozess nie ein rechtskräftiges Urteil geben. Stefan E. hatte Revision eingelegt, der Bundesgerichtshof hat den Prozess also geprüft. Der Fall hätte also neu aufgerollt werden können. Durch den Todesfall wird es jetzt keine Entscheidung geben. Laut seinem Verteidiger ist Stefan E. weder an Fremdverschulden noch an Suizid gestorben. Er hatte seine Schuld immer bestritten. Das Gericht verurteilte ihn aufgrund von DNA-Spuren und Zeugenaussagen. (erl)

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2020-05-28T12:09:47+02:00
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