Augsburger Vergewaltigungs-Prozess: Freispruch trotz eindeutiger DNA-Spuren

Ein 46-jähriger LKW-Fahrer ist in einem Vergewaltigungs-Prozess freigesprochen worden, trotz eindeutiger DNA-Spuren.
Es ist 2014: Der Mann bricht in die Wohnung einer Frau in Königsbrunn ein, überrascht das schlafende Opfer und wirft sich auf sie. Ihre einzige Chance ist eine Gitarre neben dem Bett, mit der sie den Angreifer niederschlägt. So zumindest ihre Schilderungen vor Gericht. DNA-Spuren des Mannes scheinen die Aussage zunächst zu belegen. Der Angeklagte spricht hingegen von einvernehmlichem Sex. Daraufhin verstrickt sich das angebliche Opfer immer mehr in Widersprüche, weshalb der Angeklagte in diesem Fall schlussendlich freigesprochen wird. In einem anderen jedoch nicht: Laut Augsburger Allgemeine konnten ihm die Ermittler einen ähnlichen Übergriff auf eine Frau in Hamburg nachweisen. Dafür muss er ein Jahr und acht Monate ins Gefängnis. (jeh)

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https://www.rt1.de/augsburger-vergewaltigungs-prozess-freispruch-trotz-eindeutiger-dna-spuren-9230/
2016-11-29T08:17:07+01:00
HITRADIO RT1 Augsburg