Augsburgs Hohes Friedensfest ist jetzt immaterielles Welterbe

Das Friedensfest wurde in die nationale Kulturerbe-Liste der Unesco aufgenommen, also ins Verzeichnis schützenswerter kultureller Traditionen. Es wird seit 1650 immer am 8. August begangen. Das Hohe Friedensfest ist ein weltweit einmaliger Feiertag, an dem die Gleichberechtigung von evangelischem und katholischem Glauben gefeiert wird. Auf dem Rathausplatz treffen sich immer am 8. August hunderte Menschen an der langen Friedenstafel, um ihr mitgebrachtes Essen zu teilen. Und viele Augsburger nutzen den Feiertag einfach, um im Umland shoppen zu gehen.

Fördergelder gibt es für die Ernennung zum immateriellen Kulturerbe nicht. Aber die Stadt kann damit natürlich werben. Im vergangenen Jahr wurde das Friedensfest schon zum bayerischen Kulturerbe ernannt. In einem halben Jahr steht dann die Entscheidung an, ob Augsburg wegen seiner historischen Wasserwirtschaft zum Unesco-Welterbe ernannt wird. (az)

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2018-12-11T17:24:01+01:00
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