Auto nicht rausgerückt: Abschleppunternehmer aus Augsburg muss Strafe wegen Erpressung zahlen

Eine Autofahrerin hatte ihr Auto im Halteverbot abgestellt, weil ihr schwindlig war – sie brach auf dem Nachhauseweg zusammen. Ihr Auto wurde abgeschleppt. Weil die Frau sich in einer Notlage befunden hatte, hätte der 36-jährige Abschleppunternehmer ihr den Wagen wiedergeben müssen. Das tat er aber nur gegen eine Zahlung von 320 Euro. Gegen einen Strafbefehl über 1200 Euro wegen Erpressung hatte der Mann zunächst Einspruch eingelegt, kam dann aber nicht zum Prozess – deshalb ist der Strafbefehl jetzt rechtskräftig. (erl/az)

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2019-07-16T16:53:10+02:00
HITRADIO RT1 Augsburg