Betrug: Augsburger Friedhofs-Mitarbeiter im Juni vor Gericht

Die sogenannte Friedhofs-Affäre wird ab dem 18.6.18 vor dem Amtsgericht verhandelt. Das teilte das Amtsgericht auf RT1-Anfrage mit. Auf dem Nordfriedhof sollen Mitarbeiter der städtischen Friedhofsverwaltung und der Chef einer Steinmetz-Firma in die eigene Tasche gewirtschaftet haben. Die Vorwürfe lauten auf Betrug und Unterschlagung. Fünf Friedhofsarbeiter sollen bei Grabarbeiten in die eigene Tasche gewirtschaftet haben. Nach Erkenntnissen der Ermittler haben vier von ihnen in ihrer Dienstzeit Gräber auf eigene Rechnung geräumt. Ihr Chef, der inzwischen im Ruhestand ist, soll davon gewusst und sogar mitgeholfen haben. Außerdem ist der Geschäftsführer eines Steinmetz-Betriebs nach Ansicht der Staatsanwaltschaft in die Affäre verwickelt. Er soll bei den dubiosen Grabauflösungen mitverdient haben. (az)

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2018-04-09T14:33:31+02:00
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