Blaualgen-Funde im Lech: Das unternehmen die Behörden jetzt

Die Sorge in Augsburg Stadt und Land ist groß, nachdem gefährliche Blaualgen gestern auch am Lech aufgetaucht sind. Seit einem Monat ist ja schon am Mandichosee zwischen Königsbrunn und Mering das Baden verboten, weil dort eine seltene Blaualgenart gefunden wurde. Das Landratsamt Aichach-Friedberg hat jetzt die Regierung von Schwaben um Hilfe gebeten – man hofft dadurch darauf, dass sich die verschiedenen Behörden besser abstimmen können. Denn für den Teil vom Lech, der von Blaualgen befallen ist, die Regierung von Oberbayern zuständig. Es wird also erst mal noch dauern, bis alles koordiniert ist. Neuerliche Proben vom Mandichosee werden derzeit noch ausgewertet, die Algenart wurde inzwischen aber auch in geringer Menge am Friedberger See gefunden. Das Landratsamt in Landsberg hat unterdessen angekündigt, am Lech wohl demnächst auch ein Bade- und Wassersportverbot zu erlassen. Bevor es offiziell in Kraft tritt, rät die Behörde schon jetzt, das Wasser und den Uferbereich zu meiden. (erl/cg)

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https://www.rt1.de/blaualgen-funde-im-lech-das-unternehmen-die-behoerden-jetzt-110775/
2019-09-14T13:26:23+02:00
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