Blaualgen im Mandichosee: Einer der Hunde ist definitiv an den Algen gestorben – weitere Seen werden untersucht

Im Mandichosee bei Merching hat sich eine gefährliche, seltene Blaualgenart ausgebreitet. Seit Donnerstagvormittag ist klar: Mindestens ein Hund ist definitiv an einer Vergiftung durch die Algen gestorben. Das hat eine Untersuchung ergeben. Die weiteren Ergebnisse stehen noch aus. Innerhalb von zwei Wochen sind drei Hunde am Mandichosee gestorben, sie haben Vergiftungserscheinungen gezeigt.

Seit der Nacht auf Donnerstag gilt eine sogenannte Allgemeinverordnung: Das heißt für euch, Baden, Wassersport und Angeln sind im Mandichosee und an der Lechstaustufe 23 verboten. Solltet ihr im letzten Monat dort Fische geangelt haben, empfiehlt euch das Landratsamt dringend, die nicht zu essen. Die Blaualgen, eine Bakterienart, waren zunächst in Ansammlungen an Treibholz und Wasserpflanzen gefunden worden. Inzwischen treiben sie in rötlichen Ansammlungen auch im flachen Bereich des Sees.

In Augsburg Stadt und Land werden als Reaktion weitere Seen auf Blaualgen getestet. Im Landkreis Aichach-Friedberg wurden am Weitmannsee und am Auensee nochmal neue Proben genommen und untersucht. In Augsburg wird am Montag der Kuhsee getestet, danach die anderen Seen. Laut Augsburger Gesundheitsamt muss sich im Moment aber keiner Sorgen machen, das Baden in den Seen ist nicht gefährlich. (cg/erl)

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https://www.rt1.de/blaualgen-im-mandichosee-geangelte-fische-nicht-essen-weitere-untersuchungsergebnisse-erwartet-108609/
2019-08-22T15:17:34+02:00
HITRADIO RT1 Augsburg