Chinesische Kuka-Übernahme ist Anlass für neues Bundesgesetz

Vor knapp zwei Jahren ist der Augsburger Roboterbauer Kuka von einem chinesischen Investor übernommen worden. Bei Kuka herrscht Unruhe, seit die chinesischen Eigentümer mehrere Führungskräfte vor die Tür gesetzt haben. Am heutigen Mittwoch wollen Bundeskanzlerin Angela Merkel und ihre Minister ein Gesetz verabschieden, dass eine solche Beteiligung künftig verhindern könnte. Wenn es um sogenannte Schlüsseltechnologien geht, – also, besonders wichtige und fortschrittliche Zukunftstechnologien – kann die Regierung dann schon ab einer ausländischen Beteilgung von zehn Prozent einschreiten. Um eine Übernahme aber tatsächlich untersagen zu können, sind die Hürden hoch: Dadurch müsste in Deutschland die öffentliche Ordnung oder die Sicherheit gefährdet sein. Der neue Kuka-Chef Peter Mohnen hat Anfang Dezember garantiert, dass die 4000 Augsburger Arbeitsplätze bis 2023 sicher sind. (mac/erl)

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2018-12-19T05:45:06+02:00
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