Corona-Studie in der Augsburger Uniklinik: Obduktionen zeigen schwere Lungenschädigungen

Massive, irreversible Lungenschäden sind die Todesursache bei Corona-Patienten. Zu diesem Ergebnis kommt eine Studie des Augsburger Uniklinikums. Ein Ärzteteam hat seit Anfang April 19 Obduktionen an verstorbenen Corona-Patienten durchgeführt. Und die haben gezeigt: Für Schädigungen des Lungengewebes ist das Corona-Virus verantwortlich – und nicht etwa die maschinelle künstliche Beatmung. Die Lungen konnten dadurch nicht mehr ausreichend Sauerstoff aufnehmen, das hat zum Tod der Patienten geführt. Die Menschen hatten ein Durchschnittsalter von 79 Jahren. Alle litten an schweren Grunderkrankungen, die aber nach Angaben der Forscher nicht unmittelbar zum Tod geführt haben. In den übrigen Organen konnten die Ärzte keine augenscheinlich schweren Veränderungen nachweisen. (cg)

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https://www.rt1.de/corona-studie-in-der-augsburger-uniklinik-obduktionen-zeigen-schwere-lungenschaedigungen-133361/
2020-05-23T10:16:40+02:00
HITRADIO RT1 Augsburg