Das droht, wenn in Augsburg die Fallzahlen weiter steigen

Oberbürgermeisterin Eva Weber hat am heutigen Donnerstag bei einer Pressekonferenz zur Corona-Lage in Augsburg informiert. Sie rechnet damit, dass die Stadt in den nächsten Tagen den in Bayern festgelegten Warnwert von 35 überschreiten wird. Also, dass in einer Woche mindestens 35 neue Corona-Fälle pro 100.000 Einwohner in der Stadt nachgewiesen wurden. Aktuell gibt es 116 Corona-Fälle in der Stadt. Der Mini-Plärrer soll morgen öffnen, die Stadt plant auch mit dem Christkindlesmarkt oder der Augsburger Dult. Allerdings kann es weitere Einschränkungen geben oder sogar kurzfristige Absagen, sollten die Fallzahlen stark steigen.

Welche Maßnahmen plant die Stadt, wenn sich die Lage verschlechtert?

Das hängt grundsätzlich davon ab, wo sich die Menschen anstecken und wie weitere Infektionen verhindert werden können. Mögliche Maßnahmen sind:

  • Maskenpflicht an öffentlichen Plätzen
  • geringere Besucherzahlen bei privaten und öffentlichen Veranstaltungen
  • Alkoholverbot an öffentlichen Plätzen
  • verschärfte Besuchsregeln für Altersheime
  • bei einem massiven (!) Anstieg von Corona-Fällen könnte es auch Konsequenzen für den Einzelhandel geben, mögliche Schließungen würden mit den umliegenden Landkreisen abgesprochen

Weber warnte, dass sich die Lage aktuell zwar fast normal anfühle, trotzdem stecke man in der Krise. Sie geht allerdings nicht von einem erneuten Lockdown so wie im Frühjahr aus. Neuinfektionen gibt es aktuell vor allem aufgrund von Reiserückkehrern, die aus dem Urlaub oder von Heimatbesuchen zurückkommen. (erl)

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2020-08-27T12:19:51+02:00
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