© RT1

Nach der Entschärfung: Bombe ist abtransportiert

Nach der erfolgreichen Entschärfung der 1,8 Tonnen schweren Weltkriegsbombe am 1. Weihnachtsfeiertag ist sie am Dienstag unter Polizeischutz abtransportiert worden. Wohin – das bleibt geheim.
Laut Andreas Heil vom zuständigen Kampfmittelräumdienst wird sie zerlegt und verschrottet. Der Plan, die Bombe (nachdem der Sprengstoff entnommen wurde) wieder zusammenzuschweißen und in ein Museum zu bringen, sei nicht möglich: Die Hülle ist in einem derart schlechten Zustand, dass sie das nicht überstehen würde. Der Stahl geht in die Schrottverwertung und die gut 1.500 Kilo Sprengstoff werden vernichtet.

Am Sonntag gegen 15 Uhr hatten die drei Sprengstoffexperten damit begonnen, die Bombe zu entschärfen. Insgesamt mussten drei Zünder gesäubert und herausgedreht werden. Um Punkt 18:48 Uhr dann die erlösende Nachricht: „Entschärft!“.

Kurz darauf wurde die Evakuierung aufgehoben und über 54.000 Augsburger konnten zurück in ihre Häuser und Wohnungen. 4.000 Helfer hatten dafür gesorgt, dass alles reibungslos abgelaufen ist. Sie werden als Dankeschön vom FC Augsburg zu einem Bundesliga-Heimspiel der kommenden Rückrunde eingeladen.

So lief der Abtransport der Bombe am Dienstag

© Stadt Augsburg
© Stadt Augsburg
© RT1

Sprengmeister Martin Radons (rechts im Bild) im RT1-Interview

Vor seinem Einsatz hat Martin Radons dieses Gedicht verfasst