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Fünf Wintermythen im Wahrheits-Check

Alkohol wärmt von innen und die Zunge bleibt an gefrorenem Metall kleben? - Hier erfährst Du welche Wintermythen wahr sind und welche nicht.

Wintermythos 1: Verliert der Körper wirklich die meiste Wärme über den Kopf?
Nein, dieser Mythos stammt aus einer Studie aus den 70er Jahren und er hält sich hartnäckig.
Die meiste Wärme wird an den Körperpartien abgegeben, die weit vom Rumpf entfernt liegen. Zum Beispiel an Zehen und Fingern.
Wenn allerdings der gesamte Körper verpackt ist, nur der Kopf nicht, geht natürlich dort die meiste Wärme verloren.

Wintermythos 2: Gibt es wirklich keinen Strafzettel, wenn die Scheibe verschneit ist?
Stimmt! Politessen dürfen den Schnee nämlich aus Versicherungsgründen nicht wegmachen. Sollte die Scheibe voller Schnee sein, dann gibt's keinen Strafzettel.

Wintermythos 3: Bleibt die Zunge an Metall kleben? 
Wir haben den Test mit einer Rinderzunge gemacht. Sie ist tatsächlich festgefroren. Also nicht nachmachen!

Wintermythos 4: Ist ein Verkehrsschild gültig, wenn es von Schnee bedeckt ist?
Jein - Manche Schilder kann man allein an der Form erkennen. Stoppschilder zum Beispiel gelten nach wie vor.
Anders sieht es bei Temposchildern aus. Sollte man die auf Grund des Schneefalls nicht erkennen, ist es prinzipiell ungültig.
Blöd nur, wenn das Schild in der eigenen Straße steht, denn da geht man davon aus, dass die Anwohner das Tempolimit kennen.

Wintermythos 5: Alkohol wärmt von innen!
Stimmt nicht! Es passiert genau das Gegenteil: Weil der Alkohol die Blutgefäße weitet, wirkt die Wärme von Glühwein und Schnaps zuerst angenehm. Allerdings gelangt dadurch mehr Blut an die Hautoberfläche und dem Körper geht deshalb Wärme verloren. Die Folge: Die Körpertemperatur sinkt.