Die Folgen der Raffinerie-Explosion

Bei der Explosion in Vohburg am Samstag ist wohl ein Schaden in dreistelliger Millionenhöhe entstanden. Das schätzt Vohburgs Bürgermeister Schmid. Er will sich morgen mit den Chefs von Bayernoil treffen. Laut Schmid soll überlegt werden, die Gastanks künftig unteririsch anzulegen. Dreihundert Bürger haben sich mittlerweile gemeldet, deren Wohnhäuser durch die Explosion beschädigt wurden. Bayernoil kündigte an, den Schaden zu bezahlen.
Zudem soll es jetzt einen Runden Tisch für mehr Sicherheit geben. Das fordert Ingolstadts zweiter Bürgermeister Alfred Wittmann. An diesem Runden Tisch sollen politische Vertreter der betroffenen Gemeinden und Raffinerie-Betreiber aus der Region setzen. Die Explosion und den Großbrand in Vohburg sieht Wittmann als größte Katastrophe nach dem Zweiten Weltkrieg in der Region Ingolstadt. 16 Menschen wurden verletzt, es entstand ein Millionenschaden. (mac)

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2018-09-05T08:06:02+02:00
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