Die „Wilde Siedlung“ in Lechhausen muss bis in einem Jahr das Gelände räumen

Die sogenannte „Wilde Siedlung“ am Rand von Lechhausen wird in einem Jahr wahrscheinlich aufgelöst. Die Bewohner haben vor dem Augsburger Verwaltungsgericht eine Niederlage eingefahren. Das Gericht wies die Klage von neun Siedlern ab, die weiter in ihren Bauwagen wohnen wollen. Allerdings könnten die Kläger jetzt noch vor den Verwaltungsgerichthof ziehen. Ob sie das machen, haben sie aber noch nicht entschieden. Die „Wilde Siedlung“ gibt es seit etwa 15 Jahren. Sie wurde als alternatives Wohnprojekt gebaut – ohne eine Baugenehmigung. Die Sache flog auf, als einer der „Siedler“ eine Hausnummer bei der Stadt beantragen wollte, damit er Post empfangen kann. Seit einem Jahr suchen die Bewohner ein neues Grundstück für ihre Siedlung – bisher ohne Erfolg. (az/erl)

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2019-11-08T06:35:47+01:00
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