Doch kein Mord: Königsbrunner Familienvater nach Raub wegen unterlassener Hilfeleistung verurteilt

Das Bayreuther Landgericht sieht keinen Beweis dafür, dass ein Königsbrunner Familienvater einen Rentner bei einem Raub ermordet hat. Der 38-Jährige war zunächst zu lebenslanger Haft verurteilt worden. Dieses Urteil hob der Bundesgerichtshof auf. In einem zweiten Prozess stellte sich aber heraus, dass sich nicht zweifelsfrei beweisen ließ, dass der Mann den 88-Jährigen wirklich geschlagen hat. Der Rentner war eine Steintreppe runtergestürzt und kurz darauf gestorben. Der 38-Jährige muss jetzt fünfeinhalb Jahre ins Gefängnis, unter anderem wegen Diebstahls und unterlassener Hilfeleistung. – Das Urteil gegen seinen Komplizen hat weiter Bestand, er sitzt mehr als fünf Jahre im Gefängnis. (erl)

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2020-09-11T13:17:50+02:00
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