Doch noch Hoffnung für Schrobenhausener Geburtenstation?

Der Kampf um die Schrobenhausener Geburtenstation soll weitergehen – das fordert der Gachenbacher Bürgermeister und CSU-Kreisvorsitzende Alfred Lengler. Ein Gutachten hatte festgestellt, dass die Geburtenstation ein Minusgeschäft wäre, selbst wenn sie wieder eröffnen würden. In der Schrobenhausener Klinik kommen zu wenig Kinder zur Welt. Das sei kein Argument, so Lengler. Auch Kindergärten würden betrieben, obwohl sie tiefrote Zahlen schrieben. Zudem fehlen Fachkräfte. Lengler fordert von Landrat und Kreistag, für Hebammen Vorteile zu schaffen, damit sie sich in Schrobenhausen statt in Großstädten ansiedeln. Zum Beispiel Krippenplätze für deren Kinder. Er glaubt: Das Kreiskrankenhaus könnte auch noch weitere Abteilungen verlieren. Bundespolitisch ginge es mehr um Schließungen als um Erhalt der Krankenhäuser. (erl)

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2018-05-15T11:05:23+02:00
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