Stau-Störmann testet die E-Scooter

Ab 14 Jahren darfst Du damit fahren - ohne Helm, ohne Führerschein, mit maximal 20 km/h und nicht auf dem Gehweg. In Straßenbahn oder Bus kannst Du  sie natürlich mitnehmen. Zu kaufen gibt es die Elektro-Tretroller teilweise jetzt schon, aber offiziell erlaubt sind sie erst ab dem 15. Juni.

Stau-Störmann aus dem Morgenteam hat sie für Dich schon mal getestet..

E-Scooter Test Rolf Staustörmann
© HITRADIO RT1
E-Scooter Test Rolf Staustörmann
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E-Scooter Test Rolf Staustörmann
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Der E-Scooter-Test - gepowert von:

E-Scooter FAQ

Was ist ein E-Scooter?

Ein Elektro-Scooter (Elektro-Roller) sieht in etwa aus wie ein normaler Tretroller. Allerdings wird er nicht durch Muskelkraft angetrieben, sondern von einem Elektromotor.
Vor allem für kurze Wege soll er sich lohnen, z. B. den Weg zwischen Bus und Bahn und dem Arbeitsplatz oder der Schule.

Wo darfst Du damit fahren?

Ähnlich wie beim Fahrrad soll, wenn vorhanden, der Fahrradweg genutzt werden. Gibt es keinen, fährt man auf der Straße.

Wie kommst Du von A nach B?

Bis zu 20 km/h darf ein E-Scooter in Deutschland fahren. Dabei schafft er in der Regel 20 bis 40 Kilometer, bis der Akku leer ist. Dieser kann dann an der Steckdose wieder aufgelanden werden. Der Ladevorgang dauert je nach Modell zwei bis fünf Stunden. In die meisten öffentlichen Verkehrsmittel darf man den Roller mitnehmen, vorausgesetzt er ist zusammen klappbar. Eine einheitliche Regelung gibt es aber noch nicht.

Brauchst Du einen Führerschein?

Für E-Roller wird kein Führerschein benötgt. Man muss aber mindestens 14 Jahre alt sein. Auch eine Helmpflicht besteht nicht, es wird jedoch dringend zum Tragen eines Helmes geraten.

Brauchst Du eine spezielle Versicherung?

Ja! Eine extra Haftpflichtversicherung (ca. 30 € - 70 €) ist Pflicht. Jeder versicherte Roller erhält einen Aufkleber, auf den auch bei Polizeikontrollen geachtet wird.

Was kostet ein Elektroroller?

Ab 150 € geht's los. Wer den Roller regelmäßig verwenden will, sollte sich aber eher bei den Modellen zwischen 500 € und 1.500 € umschauen.

Wie funktioniert ein Scooter-Leihsystem?

In vielen Großstädten wird hauptsächlich mit geliehenen Rollern gefahren. Eine App zeigt alle Roller in näherer Umgebung an. Diese lassen sich dann direkt über die App aktivieren und bequem am Ziel wieder abstellen. Pro Minute zahlt man dafür z. B. in Wien 15 Cent.

Wann geht's los?

Das Gesetz, das die E-Scooter in Deutschland zulässt, tritt am 15. Juni in Kraft. Da die Hersteller aber erst noch eine Betriebsgenehmigung einholen müssen, dauert es wohl noch bis Anfang Juli bis die Roller auf deutschen Straßen zu sehen sind. Mit dem Kauf sollte man bis dahin auch noch warten. Viele Billig-Anbieter werden die Genehmigung wohl nicht erhalten.

E-Scooter sind umstritten

Pro:

  • Stromgetrieben und damit weniger CO2-Verbrauch als Mofa oder Auto
  • Leicht zu bedienen, schnelle Fortbewegung
  • Einfach transportierbar

Contra:

  • Bereits einige Unfälle
  • Zusätzliche Verkehrsbelastung
  • Unbenutzte Leih-Roller stehen rum und verschmutzen das Stadtbild
  • Weniger körperliche Betätigung