Ein Jahr nach Einsturz der Augsburger Ackermannbrücke: Arbeiten wieder im Zeitplan

Heute vor genau einem Jahr ist ein Teil der Ackermannbrücke eingestürzt. Die Ermittlungen in dem Fall sind weit fortgeschritten, aber noch nicht abgeschlossen. Das hat die Staatsanwaltschaft auf Nachfrage von HITRADIO RT1 bestätigt. Bei Abrissarbeiten stürzte ein Teilstück der Brücke ein. Zwei Arbeiter wurden mit in die Tiefe gerissen und schwer verletzt. Die Brücke sollte sowieso neu gebaut werden.
Danach hat ein weiterer Unfall für Verzögerungen gesorgt: Anfang Mai hatte ein LKW, der ein tonnenschweres Brückenteil nach Augsburg liefern sollte, einen Unfall auf der B300 bei Aichach. Das Teil wurde zerstört und musste neu hergestellt werden.
Der Zeitverlust konnte mitlerweile wieder aufgeholt werden. Wie die Stadt Augsburg RT1 mitgeteilt hat fehlen noch zwei Brückenträger, die übernächste Woche geliefert werden sollen. Auch die Kosten für die neue Ackermannbrücke über die Wertach werden eingehalten: Sie liegen bei knapp 18,5 Millionen Euro. Derzeit werden noch Abdichtungs- und andere Arbeiten am Beton durchgeführt. Ende November soll der Verkehr dann über die neue Brücke fließen können. (jeh)

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2017-07-05T15:15:23+02:00
HITRADIO RT1 Augsburg