Elefanten-Damen im Zoo immer noch getrennt: Burma soll Vertrauen fassen

Im Augsburger Zoo sind die vier Elefanten weiter getrennt voneinander untergebracht. Die neuen Elefanten-Damen Frosja und Louise sind Anfang Mai von Berlin nach Augsburg gekommen und gleich neue, große Elefantenhaus gezogen. Problem ist weiter Elefantin Burma: Sie misstraut allem, was sie nicht kennt, und traut sich deshalb nicht zum neuen Haus. Derzeit haben die vier Elefanten-Damen am großen Tor zwischen den Anlagen Rüssel-Kontakt. Der Zoo überlegt jetzt, wie die Elefantinnen am besten zusammen gebracht werden können. Möglicherweise wird Burma zutraulicher, wenn sie mehr Kontakt zu den Neulingen hat. Überstürzen will man jedenfalls nichts: Sollte es Schwierigkeiten geben, haben die Tierpfleger keine Möglichkeit, einzugreifen.

Langfristig sollen alle vier in der neuen Anlage unterkommen. Im Altbau leben dann noch Schimpansen und Plumploris, das wird auf absehbare Zeit auch so bleiben. Einen Umbau hatte man laut Zoochefin Barbara Jantschke zwar ins Auge gefasst, vielleicht als separate Anlage für einen Elefantenbullen. Aufgrund der Corona-Krise sind die Zoo-Umsätze aber massiv eingebrochen, in den nächsten Jahren ist deshalb für Investitionen kein Geld da. (erl)

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2020-05-30T10:35:04+02:00
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