Endgültig: Rechtsterroristin Beate Zschäpe kommt nicht nach Aichach

Die verurteilte Rechtsterroristin Beate Zschäpe kann ihre Strafe wie gewünscht in Sachsen absitzen – sie wurde heute von München ins Frauengefängnis nach Chemnitz verlegt. Damit steht endgültig fest, dass die NSU-Terroristin nicht in die JVA Aichach kommt. Entsprechende Medienberichte hatte es schon vor zwei Monaten gegeben. Grundsätzlich haben Strafgefangene das Recht, in ein heimatnahes Gefängnis verlegt zu werden. Das soll ihnen später die Rückkehr ins Leben draußen erleichtern. Zschäpe hat schon vor sechs Jahren einen Antrag zur Verlegung in ein heimatnahes Gefängnis gestellt. Damals wurde er aber abgelehnt, weil die Behörden die Gefahr sahen, dass sie dort mit noch nicht bekannten NSU-Sympathisanten Kontakt aufnehmen könnte. Im vergangenen Sommer wurde Zschäpe als Mitglied des sogenannten Nationalsozialistischen Untergrunds unter anderem wegen zehnfachen Mordes zu einer lebenslangen Haftstrafe verurteilt. Ihre Anwälte haben Revision angekündigt. (az)

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2019-02-04T13:21:11+01:00
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