Erste Niederlage für Ex-Audi Chef vor Gericht

Der ehemalige Audi-Chef Rupert Stadler bekommt keinen eigenen Prozess. Das hat das Landgericht München entschieden und einen entsprechenden Antrag der Anwälte angelehnt. Stadler steht mit drei weiteren Beschuldigten vor Gericht. Es geht um die Tricksereien rund um die Abgaswerte von Dieselmotoren. Die drei Mitangeklagten sollen die Manipulationen ab 208 veranlasst haben. Stadler wusste davon laut Anklage erst seit 2015 und deswegen wollten die Anwälte für ihn einen eigenen Prozess. Sie hatten argumentiert, viele Vorwürfe der Staatsanwaltschaft würden ihren Mandanten rein zeitlich gar nicht betreffen. Unterdessen hat ein mitangeklagter Motorenentwickler im Prozess ausgesagt, das gesamte Unternehmen sei in den Dieselskandal involviert gewesen. Jeder habe es gewusst, so der Ingenieur. (lt)

 

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2020-10-14T09:29:22+02:00
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