Ex-Freund in Bittenbrunn erstochen: Angeklagte bisher nur wegen zwei kleinerer Delikte bekannt

Vor dem dem Landgericht Ingolstadt ist der Prozess gegen die 30-jährige Frau weitergegangen, die am Tag vor Heiligabend im Neuburger Stadtteil Bittenbrunn ihren Ex-Freund erstochen haben soll. Das Gericht will jetzt die Hintergründe der Tat klären. Bisher ist die Angeklagte polizeilich nur wegen Trunkenheit im Verkehr und Drogenbesitzes aufgefallen. Das passt zur Einschätzung eines Sachverständigen, dass die Frau ein Drogenproblem und zum Tatzeitpunkt zweieinhalb Promille Alkohol im Blut gehabt haben soll. Am Montag geht der Prozess weiter. Dann soll unter anderem eine psychiatrische Gutachterin aussagen, wie zurechnungsfähig die Angeklagte zur Tatzeit war. Die 30-Jährige hatte über ihre Anwältin bereits zugegeben, den Mann getötet zu haben, spricht aber von Notwehr. Sie hatte nach der mutmaßlichen Tat selbst den Notruf gewählt. (cg)

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2020-11-13T06:47:58+01:00
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