Falscher Heckenscheren-Einbrecher aus Neusäß muss Polizeieinsatz nicht zahlen

Ein 52-Jähriger hat durch eine ungewöhliche Nacht- und Nebelaktion in Steppach einen Polizei-Großeinsatz verursacht. Die Kosten dafür muss er aber nicht tragen. Anfang März war er im Dunkeln und mit einer Heckenschere bewaffnet in einem Gebüsch umhergeschlichen und von Nachbarn dabei beobachtet worden. Die dachten an einen Einbrecher und alamierten die Polizei. Mit mehreren Streifen und einem Hubschrauber suchte die nach dem vermeintlichen Einbrecher. Später stellte sich heraus, dass der Mann die Hecke nur heimlich stutzen wollte. Wer den Notruf missbraucht oder unnötige Einsätze von Polizei und Rettungskräften auslöst, muss diese häufig bezahlen. Allerdings habe der Mann ihn nicht bewusst verursacht, heißt es. (jeh)

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2017-08-28T14:35:59+02:00
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