Feuer in der RWS: Staatsanwaltschaft geht von Wiederholungsgefahr aus

Zwei Brände haben in der Reischleschen Wirtschaftsschule am Alten Postweg für Wirbel gesorgt – die mutmaßlichen Täter sitzen seit bald zwei Wochen in Untersuchungshaft. Es sind zwei Schüler der RWS im Alter von 18 und 21 Jahren. Aber warum U-Haft? Sie haben doch „nur“ Klopapier angezündet? Oberstaatsanwalt Matthias Nickolai erklärt am RT1-Telefon die Rechtslage:

Bei beiden Tatverdächtigen gehen die Ermittler von Wiederholungsgefahr aus:

Der 18-Jährige hat die Taten gestanden, der 21-Jährige, der als Haupttäter gilt, wollte zu den Vorwürfen bisher nichts sagen. Bei den Bränden in der RWS war ein Schaden von 20.000 Euro entstanden. Ein Schüler musste mit Verdacht auf Rauchvergiftung ins Krankenhaus. (az)

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2017-03-22T18:58:14+01:00
HITRADIO RT1 Augsburg