Feuerwehr statt Schlüsseldienst gerufen: Geldstrafe für Augsburger

In Augsburg hat ein Mann die Feuerwehr gerufen, um die Kosten für den Schlüsseldienst zu sparen. Das kommt den 60-Jährigen jetzt teuer zu stehen. Das Amtsgericht verurteilte den Mann zu einer Geldstrafe von rund 2.500 Euro. Er hatte im Frühjahr für eine Frau, die ihren Wohnungsschlüssel verloren hatte, die 112 gewählt. Der Feuerwehr erzählte er, sie müsse kommen, weil die Frau unter Umständen den Herd in der Wohnung angelassen habe – obwohl er wusste, dass das nicht stimmt. Das Amtsgericht verurteilte den Mann unter anderem wegen des Missbrauchs von Notrufen. Der 60-Jährige hatte im Prozess die Vorwürfe eingeräumt. Das Urteil ist noch nicht rechtskräftig. (lt/az/erl)

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https://www.rt1.de/feuerwehr-statt-schluesseldienst-gerufen-geldstrafe-fuer-augsburger-79421/
2018-10-04T06:28:50+02:00
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