Finanzdebakel im Jugendamt: Augsburg zahlt mindestens 1,07 Mio. Euro

„Ein solcher Fall darf sich nicht wiederholen!“ Mit diesen Worten reagiert die Stadt Augsburg auf die Entscheidung zum 28-Millionen-Euro-Skandal beim Jugendamt. Seit heute steht fest, dass die Stadt dem Freistaat knapp 1,1 Millionen Euro zurückzahlen muss. Wie viel der Bund von seiner Finanzspritze in Höhe von 1,8 Millionen Euro zurückhaben will, ist noch unklar. Oberbürgermeister Kurt Gribl reagierte erleichtert. Er hatte sich monatelang dafür eingesetzt, dass die Stadt nicht die gesamte Summe von 28 Millionen Euro erstatten muss. Das Problem war entstanden, weil ein Mitarbeiter des Jugendamts einen Zuschuss-Antrag zu spät abgeschickt hatte. Sozialreferent Stefan Kiefer hat die Arbeitsabläufe geändert und sich bei den Augsburgern für den entstandenen Schaden entschuldigt. Die Leiterin des Jugendamts und der betreffende Mitarbeiter wurden versetzt. (az)

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2018-07-11T16:34:18+02:00
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