Frau „für ein paar Wochen Spaß“ umgebracht: Prozess um Friedberger Mord auf der Zielgeraden

Der mutmaßliche Mörder von Friedberg soll für mindestens 20 Jahre ins Gefängnis. Diese Strafe hat die Staatsanwaltschaft am Dienstag beantragt. Geht es nach dem Staatsanwalt, soll das Augsburger Landgericht den 53-jährigen Angeklagten nicht nur wegen Mordes zu lebenslanger Haft verurteilen, sondern zusätzlich die besondere Schwere der Schuld feststellen. Dann käme der Mann voraussichtlich frühestens nach 20 Jahren frei. Der Friedberger habe seine Frau „für ein paar Wochen Spaß“ aus dem Weg geräumt. Der Angeklagte hatte zugegeben, seine 37-jährige Frau mit einem Hammer erschlagen, ihre Leiche zerteilt und einer Augsburger Lagerhalle deponiert zu haben. Anschließend flog er in den Sex-Urlaub nach Thailand. Die Verteidigung plädierte auf lebenslange Haft. Das bedeutet im Allgemeinen: 15 Jahre Gefängnis. Das Urteil wird für Donnerstag erwartet. (az)

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2016-11-15T16:24:40+01:00
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