Freund mit kochendem Wasser getötet – Angeklagte legt Geständnis ab

Eine Geisenfelderin muss sich ab heute (23.07.) vor dem Ingolstädter Landgericht wegen Mordes verantworten. Sie soll ihren Freund mit kochendem Wasser übergossen und so brutal umgebracht haben. Zum Prozessauftakt gestand die Angeklagte die Tat. Sie ließ über ihren Anwalt eine Erklärung verlesen, wonach sie ihrem Partner einen Denkzettel verpassen wollte, weil er ihr fremdgegangen sei. Sie habe nicht damit gerechnet, dass er sterben könnte. In dem Verfahren soll auch geklärt werden, ob die 57-Jährige möglicherweise schuldunfähig ist. Die Frau hatte im Oktober der Polizei gegenüber zunächst von einem Unfall gesprochen, sich dann aber in Widersprüche verstrickt. Der 57-Jährigen droht bei einer Verurteilung wegen Mordes eine lebenslange Freiheitsstrafe. (erl/ff)

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2018-07-23T12:09:05+02:00
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